Mahnwache am 09.10.2026

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Bild: Platzhalter für das Foto unseres Banners, das noch kommt 🙂

Heidrun:
Guten Abend. Ich begrüße euch zu unserer Mahnwache gegen den Krieg und für den Frieden. Vielen Dank, dass ihr gekommen seid.

Ich möchte heute etwas zum Thema Meinungsfreiheit sagen und was das mit der Friedensbewegung intern zu tun hat.
Mit der Einladung von Allmende Stetten zur Lesung von Ulrike Guérot am 03.10.2026 erhielten wir auch die Info, dass Ulrike Guérot als Rednerin für die Friedenskundgebung in Stuttgart am 3.10. wieder ausgeladen wurde, da sie ja zu den „umstrittenen“ und „fragwürdigen“ Persönlichkeiten gehöre. In Stetten sei Ulrike Guérot jedoch willkommen, weil Allmende sich dem Grundsatz der Meinungsfreiheit verpflichtet habe. Und das beinhalte, dass immer schon Veranstaltungen mit Menschen gemacht wurden, mit deren Tun oder Reden der Verein nicht hundertprozentig (oder auch gar nicht) übereinstimme.

Ich konnte das (Absage) nicht glauben und habe deshalb das Veranstaltungsteam der Stuttgarter Demo angeschrieben, um nachzufragen, ob das stimmt und wenn ja, welche Gründe zu dieser Entscheidung geführt hätten.

Es hat etwas gedauert, aber dann habe ich von mehreren Personen des Veranstaltungsteams Rückmeldung bekommen und korrespondiert, mit einer Person habe ich auch telefoniert.

Ja, es war so. Ich erfuhr, dass der Anlass für die Ausladung war, dass Ulrike Guérot -unter anderen- als Gastrednerin am „1. Demokratiekongress“ teilgenommen hatte, den die AfD- Fraktion im Juni öffentlich im Deutschen Bundestag veranstaltet hatte.
Es gäbe Vorbehalte von einzelnen, aber für die Bündniskonstellation wichtigen Gruppen. Einzelne Stimmen, die da nicht mehr mitkönnen, d.h. alle, die mit der AfD „zusammenarbeiten“, könne man nicht mehr einladen.
Eigentlich sei die Mehrheit für Ulrike Guérot gewesen, aber man wollte nicht das Risiko eingehen, dass sich Gruppen verabschieden. „Wir haben dieses weit verbreitete Symptom des „vorauseilenden Gehorsams».“ „Wir leben derzeit in einem schwierigen Fahrwasser, wo z.B. auch Beschimpfungen kommen, dass wegen BSW-Redner/innen keine Unterstützung möglich ist.“  Sagte man mir.

Und tatsächlich gab es beim Auftritt der BSW-Politikerin Sevim Dağdelen bei der Abschlusskundgebung ein Störmanöver von einer Gruppe, die sich anscheinend „Alerta alerta antifacista“ nennt. (Anm.: Der Begriff „Alerta, alerta, antifascista!“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet übersetzt: „Alarm, Alarm – Antifaschist!“ und ist).

Das BSW erklärt dazu: „Unsere Partei gerät immer stärker ins Visier der sogenannten “Verteidiger unserer Demokratie”, weil wir Politik im Sinne der Bürger mit wechselnden Mehrheiten umsetzen wollen, statt die Brandmauer-Idiotie fortzusetzen.“

Mir wurde von den Personen des Veranstaltungsteams auch mitgeteilt, dass man mit Ulrike Guérot’s  Büro gesprochen und die Absage erklärt habe. Außerdem angeboten, mit ihr eine (Online-) Veranstaltung zum Thema „Cancel Culture“ zu machen.

Zurück zum Grund der Absage:
Ich habe diesen 16- minütigen Impulsvortrag von Ulrike Guérot nachgehört: das Thema war „Eine wissenschaftliche Perspektive zur Meinungsfreiheit in Deutschland.“
Ich kann den Inhalt ihres Vortrages gut nachvollziehen und wenn sie den Vortrag bspw. hier bei uns im MLH gehalten hätte, würden ihr vermutlich die meisten von euch zustimmen.

Aber so läuft es immer und immer wieder: unbequeme Stimmen, abweichende Meinungen werden -ohne sich überhaupt mit dem Inhalt auseinanderzusetzen- wertend „eingeordnet“, die Person wird diskreditiert oder wie hier in die „rechte Ecke“ gestellt. Das sind dann Schwurbler, Verschwörungstheoretiker, „Rechtsradikale“ oder Putin-Versteher etc.
Während Corona habe ich das als Nicht-Geimpfte selbst erfahren müssen und die Welt nicht mehr verstanden. Ich war fassungslos zu erleben, wie eine öffentliche Panikmache den klaren Menschenverstand so trüben konnte und kritische Fragen oder Meinungen im Keim erstickt wurden. Wie Politik und Medien es in kürzester Zeit geschafft haben, Angst zu schüren, den inneren Feind aufzubauen (Stichworte: „Die Pandemie der Ungeimpften“, „Blinddarm der Gesellschaft“, „Gefährder“), eine WIR-gegen-DIE-Mentalität zwischen Geimpften und Ungeimpften aufzubauen. Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft funktionierten perfekt.
Freundschaften gingen in die Brüche, die persönliche Freiheit war eingeschränkt (für Ungeimpfte besonders); man durfte bei 2G nicht einmal mehr online bestellte Bücher vor der Bücherei abholen, und: bist Du jetzt auch rechtsradikal? Das alles war sehr enttäuschend, für mich unfassbar und auch verletzend.
Wie geht es da erst den Menschen, die wegen ihrer „unbequemen“ Meinung als Einzelperson öffentlich an den Pranger gestellt werden, ihren Job, oder gar ihre Persönlichkeitsrechte verlieren?

„Kognitive Kriegsführung“, gibt es nicht erst seit wir „kriegstüchtig“ werden müssen. Auch das Vorgehen während Corona gehört dazu.  Wir erinnern uns: „Kognitive Kriegsführung“, das offizielle Programm der NATO, wird verstärkt seit 2020 umgesetzt. Die NATO nennt es die «fortschrittlichste Form der Manipulation». Diese nimmt die Psyche jedes Menschen direkt ins Visier, mit einem ganz bestimmten Ziel: unseren Verstand wie einen Computer zu «hacken». -Wer sich damit nochmals befassen will, s. mein Text zur Mahnwache am 07.11.2025, dort auch die Quellen.

Ulrike Guérot schreibt in ihrem Buch „Wer schweigt, stimmt zu“:
„…Man konnte- fast umgekehrt proportional zur Datenlage- eine komplette Retraktion der  Diskussion über das Corona-Geschehen erleben: es gab immer mehr einseitige Berichterstattungen, Ausgrenzung von Expertinnen, die eine andere Meinung vorbrachten und kritische Wissenschaftlerinnen, die aus Beratungsgremien entlassen wurden….Ich persönlich musste im August 2021 eine Rufmordkampagne über mich ergehen lassen…weil ich auf Ungereimtheiten in der Corona-Berichterstattung und  auf die rechtliche Problematik von 2G hingewiesen habe. …“ und weiter:

„Auf einmal konnte man die eigenen Argumente nur noch in Zeitungen oder auf Webseiten lesen, die man vorher nicht mal mit der Kneifzange angefasst hätte. Damit aber war die Frage auf dem Tisch: Ist man rechts, wenn man in einer konkreten Frage Argumente teilt, die man gerne woanders gelesen hätte. Und teilt man, wenn man EIN Argument mit einer politischen Gruppierung teilt…alle anderen Positionen dieser Gruppierung? Natürlich nicht!…
›Die Gefahr des „Beifalls von der falschen Seite“ ist nicht nur das falsche Argument, es ist das totalitäre Argument‹, wusste schon Hans Magnus Enzensberger. Sonst überlässt man anderen die Kontrolle darüber, was man denken darf. Wenn DER das sagt, darf ich das nicht denken, weil der andere eben pfui ist. So ungefähr hat das Kontaktschuld-Argument über lange Monate im Corona-Diskurs funktioniert.“ (Ende des Zitats)

Und es funktioniert ja immer noch, möchte ich hinzufügen.

In einem Artikel der Nachdenkseiten (Titel: „Leben in der betreuten Demokratie: Warum der Kampf für den Erhalt der Meinungsfreiheit keine Frage von Links oder Rechts ist) schreibt Maike Gosch u.a.:
„Die Debatte um die wachsende Einschränkung der Meinungsfreiheit ist eigentlich kein Kulturkampf zwischen Links und Rechts. Sie spielt sich auf einer ganz anderen Achse unseres politischen Kompasses ab: dem Spannungsfeld zwischen demokratischem Liberalismus auf der einen und autoritärer Bevormundung auf der anderen Seite. Man muss also auf dem Koordinatensystem eine andere, vertikale Achse anlegen und jenseits der inzwischen ja ohnehin sehr verschwommenen Begriffe „links“ und „rechts“ denken und argumentieren.
Denn autoritär ist weder notwendigerweise links noch notwendigerweise rechts. Sowohl Rechte als auch Linke können autoritär sein. Wir kommen nicht wirklich weiter, wenn wir auf der Stufe stehen bleiben, dass „Rechte“ im Autoritarismus immer nur eine „linke Bedrohung“ sehen und ebenso wenig, wenn eher progressive (oder sich als solche verstehende) Kräfte einen „rechten Autoritarismus“ auferstehen sehen. Dann bleiben wir in einem Pingpong-Spiel gefangen und kommen einer Lösung der Situation nicht näher.

…und unter der Überschrift: “Der Rollentausch der Aufklärer“ schreibt sie weiter:
„Heute haben Teile des progressiven Spektrums in staatlichen Institutionen und Behörden Karriere gemacht oder betrachten sie als willkommene Verbündete im Kampf für das vermeintlich Gute und gegen „Rechts“. Gleichzeitig koalieren sie dabei mit der Regierung, mit Geheimdiensten, NATO-Think-Tanks, NGOs, Polizei, Staatsanwaltschaften und den etablierten Medien …
Viele haben jetzt anscheinend die Seiten gewechselt: Weg vom liberalen, staatskritischen Pol hin zu einem autoritären Paternalismus, der administrative Druckmittel und obrigkeitsstaatliche Gewalt nutzt, um den gesellschaftlichen Debattenraum zu verengen. Alles im Namen der „wehrhaften Demokratie“ und vorgeblich zum Schutz „unserer Demokratie“.

„Die Demokratie ist aber nicht etwas, das man vor dem Volk schützen muss.
Dissens in der Bevölkerung zur Regierungspolitik und -linie ist nicht etwas, das man einfach als „undemokratisch“ oder „menschenfeindlich“ brandmarken kann und dann unterdrücken darf. Dissens aus der Bevölkerung eröffnet eine Diskussion über bessere Entscheidungen und Lösungen. Er ist ja auch das Korrektiv für Regierungs- und anderes staatliches Handeln. Nicht das Regierungshandeln sollte die Haltungen des Volkes korrigieren, sondern umgekehrt die Haltungen im Volk das Regierungshandeln.“ Zitat Ende

Ich komme zurück auf meine Kommunikation mit den Veranstaltern der Stuttgarter Demo und hier auszugsweise meine Antwort:
„Wie soll die Friedensbewegung überhaupt Gewicht bekommen, wenn Menschen wie Ulrike Guérot, die sich wirklich für den Frieden stark machen, von „der“ Friedensbewegung abgestempelt und ausgegrenzt werden?
Da wenden wir doch genau die Mechanismen an, die wir beklagen; wir maßen uns an, zu bestimmen, wer „gut“ und wer „böse“ ist und bauen Mauern. Wir fordern unsere Regierenden auf, endlich mit dem „Feind“ zu reden und sind als „Friedensbewegte“ nicht einmal in der Lage, mit Andersdenkenden ins Gespräch zu gehen bzw. -in diesem Fall- jemanden zu Wort kommen zu lassen, der sich ganz und gar für Frieden und Demokratie einsetzt, nur weil dieser Mensch auch mit „Andersdenkenden“ redet? Gibt es also „gute“ und „schlechte“ Friedensbewegte? Und wohin soll das dann führen? Welche Kriterien werden dann in Zukunft angewendet und wer bestimmt das? Wie wird weiter eingegrenzt und ausgegrenzt? Wir zerpflücken uns selbst, wir lassen uns spalten und leisten damit den Kriegstreibern und Unruhestiftern einen Bärendienst.
Wir sollten alle, die sich wirklich für den Frieden einsetzen (und nicht nur darüber reden), in der Friedensbewegung willkommen heißen. Wir sollten der Meinungs- und Redefreiheit verpflichtet sein und immer im Gespräch mit allen bleiben.“ – soweit ein Auszug aus meinem Brief und selbstverständlich habe ich mich auch bedankt für ihren Einsatz für den Frieden und die ganze Orga, die sie jedes Jahr für die Demo stemmen.

Auf unserem neuen Banner steht: “Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden“.
Eine gute Leitlinie, auch für uns, finde ich. 

Heidrun:
Wir werden jetzt wieder einige Minuten schweigen. Wir denken an die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, an die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung. An die Menschen, die im Krieg verletzt wurden an Leib und Seele.
Ich denke auch an diejenigen, die wegen ihrer unbequemen Haltung Opfer von Verleumdung und Ausgrenzung geworden sind, ihre wirtschaftliche Existenz verloren haben oder gar im Gefängnis gelandet sind.
Wir denken an alle, die sich für den Frieden stark machen, im Innen und Außen, in der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und unter den Völkern. Und in der Hoffnung, dass ein friedensstiftendes Bewusstsein und Handeln immer mehr Menschen erreicht.

Martin Luther King sagte einmal:
«Wir haben gelernt wie die Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen, doch wir haben die einfache Kunst verlernt: wie Brüder zu leben.»

Und ich lese noch einen Text von Schalom Ben-Chorin (geb. Fritz Rosenthal), er lebte von 1913 – 1999, war ein deutsch-israelischer Journalist, Religionsphilosoph und ein bedeutender Pionier des christlich-jüdischen Dialogs.

Wer Frieden sucht
wird den Anderen suchen
wird Zuhören lernen
wird das Vergeben üben
wird das Verdammen aufgeben
wird vorgefasste Meinungen zurücklassen
wird ein Wagnis eingehen
wird an die Änderung des Menschen glauben
wird Hoffnung wecken
wird dem Anderen entgegenkommen
wird zu seiner eigenen Schuld stehen
wird geduldig dranbleiben
wird selber vom Frieden Gottes leben –
Suchen wir den Frieden?

Doris:
Ich möchte noch folgendes ansagen, bevor wir unsere Mahnwache beenden.

  • Das im Oktober stattfindende Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon“ der NATO wird von Protesten aus der Friedensbewegung begleitet werden. Am Atomwaffenstandort Büchel in der Eifel findet am 10. Oktober und in Nörvenich am 17. Oktober eine Protestaktion gegen die Beteiligung der Bundeswehr an der Atomkriegsübung statt. Die dort stationierten Tornado-Atombomber nehmen an dem Manöver teil, obwohl die Verwendung von Atomwaffen durch die Bundeswehr gemäß Völkerrecht ein Kriegsverbrechen bedeutet. Das Protestbündnis hat an Kanzler Merz und Verteidigungsminister Pistorius in einem Brief appelliert, die Beteiligung der Bundeswehr abzusagen. In dem Brief heißt es wörtlich: „… Das Bundesministerium der Justiz kennzeichnet völkerrechtlich zutreffend jede Verwendung von Atomwaffen durch Soldaten der Bundeswehr als Kriegsverbrechen. Demzufolge dürfen Bundeswehrsoldaten Befehle zum Einsatz von Atomwaffen niemals befolgen, weil diese rechtswidrig wären. Im Manöver ‚Steadfast Noon‘ wird der Abwurf von Atomwaffen durch Bundeswehrpiloten trainiert. Wir halten dies für völkerrechtswidrig, da es einer Vorbereitung von Kriegsverbrechen gleichkommt. Wir rufen Sie deshalb dazu auf, die Beteiligung der Bundeswehr an den Atomkriegsübungen der NATO abzusagen, um so auch die zur Beteiligung vorgesehenen Soldat*innen nicht in Gewissensnot zu bringen.“
  • Am Dienstag, den 13.10. findet im Gewerkschaftshaus Esslingen um 19.00 Uhr ein Vortrag von Rabbiner Jeremy Milgrom statt. Thema: „Eine jüdisch-pazifistische Sicht auf Israel, Palästina und Deutschland». Veranstalter ist das Friedensbündnis Esslingen. Denselben Vortrag gibt es nochmal am Mittwoch, den 14.10. um 19.00 Uhr im Haus der kath. Kirche in Stuttgart.
  • Demnächst beginnt wieder wie jedes Jahr die SWR-Hitparade. Im letzten Jahr wurde das Lied „Nein, meine Söhne geb´ ich nicht“ von Reinhard Mey in der Stadt Stuttgart auf Platz 4 gewählt. Das ist ein starkes Zeichen. Bis zum 17. Oktober kann man noch abstimmen und 5 Hits vorschlagen. Auch wer nicht SWR 1 hört und kein Fan von Hitparaden ist, sollte die Gelegenheit nutzen und 5 Friedenslieder wählen. Hier geht es zur Abstimmung! (Anm.: der o.g. Titel befindet sich dieses Jahr auch auf der Vorschlagsliste. D.h., Anfang des Titels eingeben und dann ist es in einer Liste aufgeführt)
  • Am Samstag, den 24.10. findet ab 14.00 Uhr eine Antifaschistische Kreisrundfahrt zu den Stätten der Nazi-Verbrechen im Rems-Murr-Kreis statt. Thema: „Auf den Spuren des Dritten Reiches“. Start ist am Busbahnhof Schorndorf. Veranstalter ist die VVN-BdA.
  • Unsere nächste Mahnwache ist heute in einer Woche, am Freitag den 16.10.26 um 18.00 Uhr wieder hier auf dem Marktplatz.

Jetzt ist noch Zeit zum Austausch, und kommen Sie dann gut nach Hause.

 

One comment

  1. danke, Heidrun, für deinen ausführlichen bericht!
    leider kann ich derzeit nur kurz u nicht gut stehen u gehen, deshalb bin ich nicht bei der mahnwache….
    Mona

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